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Die "Charta der Heimatvertriebenen"

Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Stickler, Institut für Geschichte der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Zeitraum:
Uhrzeit: 18:00 - 20:00
Kategorie: Onlineseminar
Veranstaltungsort: Der Heiligenhof - Alte Euerdorfer Str. 1 - D-97688 Bad Kissingen

Veranstaltung für historisch-politisch Interessierte

Die Stuttgarter „Charta der deutschen Heimatvertriebenen“ von 1950 stellt ein bemerkenswertes Zeitzeugnis der Frühgeschichte der Bundesrepublik Deutschland dar. Sie war zum einen nach innen gerichtet, also an die westdeutsche Aufnahmegesellschaft, zum andern nach außen, also an die Siegermächte und an die Menschen der Staaten, die nach 1945 Deutsche aus ihrer Heimat vertrieben hatten. Die Charta legt Zeugnis ab vom Integrationswillen der Vertriebenen und von ihrer Bereitschaft zur Aussöhnung mit den östlichen Nachbarn Deutschlands. Dennoch gab und gibt es immer wieder auch Kritik an der Charta wegen mancher, aus heutiger Sicht befremdlich wirkender Formulierungen, die aber aus dem zeithistorischen Kontext erklärbar sind. Der Referent behandelt in seinem Vortrag sowohl die Entstehung der Charta als auch deren Inhalt sowie die kritische Auseinandersetzung damit.

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